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Blogger vor der Linse

Blogger vor der Linse: Petra Gschwendtner

Blogvorstellung #29

Name: Petra Gschwendtner
Tags: Künstlerisch, Girl Geek, Zynismus
Wohn-/Wirkungsort: Wien
Social Web: Blog | Twitter | Facebook

Zum Einstieg ein paar Fragen zu Deiner Person. Was machst Du beruflich?

Hauptberuflich bin ich wohl noch Studentin und studiere an der Uni Wien Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und Theater-, Film- und Medienwissenschaft, beides im 5. Semester. Neben dem Studium arbeite ich aber noch bei Mjam als Social Media Betreuerin und als freie Journalistin. Es gibt also immer etwas zu tun.

Woher kommst Du, wo wohnst und arbeitest Du aktuell?

Ich komme eigentlich aus Oberösterreich, habe meine Jugendzeit in Linz verbracht. Die große Stadt hat mich aber schon immer angezogen und so bin ich nach Wien gegangen um hier zu studieren. Aber irgendwie wird mir Wien auch schon wieder zu klein.

Ein paar Fragen z Deinem Blog. Worum dreht sich Dein Blog – was sind Deine Kernthemen?

In meinem Blog werden sehr viele Themen behandelt. Eigentlich schreibe ich über alles was mich interessiert – deshalb ist es auch Mischmasch aus vielen verschiedenen Themen. Es ist also schwer den Blog in eine Kategorie einzuordnen. Ich blogge viel über Film, Musik, Wien und Reisen aber auch über Technik. Artikel, die ich für Kobuk schreibe, stelle ich meist auch auf meinem Blog online. Ich versuche auch zu jedem Post ansprechende Fotos zu machen, weil mir das wichtig ist. Selten blogge ich über Privates. Warum? Weil so viele andere Dinge so viel interessanter sind als mein Privatleben.

Warum hast Du Deinen Blog gestartet? Was waren die Motive?

Ich habe mit 14 Jahren angefangen zu bloggen, davor habe ich Tagebuch geschrieben. Soll heißen ich schreibe schon seit ich schreiben kann. Früher habe ich viel über Privates geschrieben, aber auch schon über Musik, Kunst, Literatur und andere Dinge, die ich spannend fand. Ich hatte schon immer ein gewisses Bedürfnis mich mitzuteilen und darzustellen. Ein gewisser Aufmerksamkeitsdrang der gestillt werden wollte sozusagen. (;

„Pixi mit Milch“ gibt es nun fast ein Jahr – warum ich diesen Blog gestartet habe, ist einfach erklärt: Ich wollte wieder über die Themen schreiben, die mich interessieren. Ich habe vorher lange in einer Redaktion gearbeitet. Dort gab es natürlich Regeln, wie ein Artikel auszusehen hat. Auf meinem Blog bestimme ich, wie der Beitrag auszusehen hat und welches Thema ich wie bringe. Bloggen bedeutet für mich Freiheit. Das soll aber in keinster Weise wertend verstanden werden, denn Journalismus und Bloggen sind meiner Meinung nach zwei verschiedene Dinge.

Wie hast Du Deinen Blog – technisch – auf die Beine gestellt?

Ich war früher bei myblog oder Blogspot, wollte aber immer schon eine eigene Domain. Als ich dann meinen Freund kennengelernt habe, bot er mir an, eine Subdomain einzurichten, um dort bloggen zu können. Daher pixi.mitmilch.at. Als CMS verwende ich WordPress.

Bloggen braucht Zeit. Hat sich das Bloggen für Dich schon „ausgezahlt“? Wenn ja, wie?

Auszahlen tut es sich in dem Moment, indem Leute auf den „Like-Button“ drücken, oder einen Kommentar hinterlassen. So etwas freut mich jedes Mal wieder, weil es mir zeigt, dass sich das Schreiben lohnt. Natürlich wird man auch von Unternehmen angeschrieben und wenn ich es interessant finde, dann mache ich auch etwas draus.

Gibt es eine besondere Geschichte, die durch das Bloggen entstanden ist?

Die meisten lustigen Geschichten entstehen meiner Meinung nach durch das Twittern. Ich finde es aber jedes Mal wieder zuckersüss, wenn mich Leute auf meinen Blog ansprechen.

Welche thematisch verwandten Blogs kannst Du empfehlen & warum? Bitte 3 Empfehlungen.

Sehr zu empfehlen ist der Blog von Kewagi: http://blog.kewagi.net/ Aber nicht erschrecken (;

Etwas anders und modischer geht es da schon bei h.anna zu: http://hpunktanna.com/

Tolle Fotos gibt es bei oh! Photography: http://www.pohtography.com/

Ein Auge auf die Medien haben die Autoren von Kobuk, ein Projekt von Helge, das von Studierenden gemacht wird: http://kobuk.at

Was unternimmst Du, um deinen Blog bekannter zu machen?

Ehrlich gesagt bin ich da etwas faul beziehungsweise fehlt mir dazu einfach die Zeit. Auf Facebook habe ich eine Fanpage mit noch nicht einmal 100 Fans. Dort und auch auf Twitter poste ich meine Blog-Einträge. Ansonsten kommentiere ich das ein oder andere Mal bei anderen Bloggern. Aber um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht so Recht, was ich tun soll/kann um meinen Blog bekannter zu machen. Das liegt ja eher an den Lesern, weniger am Autor.

Was wäre Deine Empfehlung für Leute, die gerade einen Blog starten (wollen)?

Schreibt über die Dinge, die euch interessieren. Versucht nicht, Mode-Blogger oder Musik-Blogger zu sein, zumindest nicht krampfhaft. Zensiert euch nicht und steckt euch in kein Korsett. Sondern macht all das, was ihr immer schon machen wolltet.

Welchen Artikel sollten wir auf Deinem Blog unbedingt lesen?

Am Besten natürlich alles. (; Wirklich toll fand ich aber die 31 Tage – 31 Fotos Aktion, hier wurden von vielen verschiedenen Menschen Fotos zu verschiedenen Themen gemacht und auf meinem Blog veröffentlicht. Unbedingt ansehen!

Diskussion

2 Kommentare for “Blogger vor der Linse: Petra Gschwendtner”

  1. Meine Güte, so viel Ehre. Besten Dank fürs Namedropping, werte Frau Kollegin – aber Erschrecken wär ja durchaus in meiner Absicht. Und, taugendes Interview, das – weitermachen!

    Gepostet von kewagi | 12.2.2011, 19:26
  2. What’s good? Hätte ich ein privates Facebook-Konto, würde ich auf „Gefällt mir“ klicken — frage mich aber im ernst, wieso die Domain GoogleXperience.com nicht mehr erneuert wurde. Ist doch egal, wenn man für ein Artsy Viral Project den Google Stinke Finger bekommt!

    Gepostet von A. Heisenberg | 15.8.2011, 15:53

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